Wie schütze ich mich gegen die Cyberkriminalität?

Die Cyberkriminalität hat ein neues Rekordhoch erreicht. Ging es Viren-Programmierern früher insbesondere darum, auf sich aufmerksam zu machen, lockt heute vor allem das große Geld. Jährlich werden über die hinterlistigen Schadprogramme Millionen von Euro erbeutet und unzählige Daten geklaut. Kein elektronisches Gerät ist vor Cybercrime sicher. Computer, Tablets, Handys – sogar Fernseher und Autos – stehen mittlerweile auf der Liste der Hacker. Jeder sechste Deutsche wurde bereits Opfer eines Internet-Betrugs und jeder E-Mail-Nutzer findet in seinem Postfach täglich nahezu beliebig viele lästige Spammails, die oftmals Viren enthalten. Ca. 150 Millionen verschiedener Viren, Würmer und Trojaner sind derzeit (September 2013, Quelle: EgoSecure) bekannt und täglich werden es mehr.

Datenklau in Unternehmen

Zunehmend werden auch Unternehmen Opfer der Cyberkriminalität. Große Firmen, die das Risiko längst erkannt haben, schützen ihre IT-Netzwerke und Daten mit professionellen Systemen. Daher richten sich die illegalen Aktivitäten besonders gegen kleine und mittelständische Betriebe, die aufgrund unzureichender Sicherung derartigen Angriffen oftmals hilflos ausgeliefert sind.

Bei Verletzungen von Persönlichkeitsrechten und Geheimhaltungspflichten drohen privatrechtlich Schadenersatz- und Wiedergutmachungszahlungen, strafrechtlich Bußgeld oder Gefängnis und standesrechtlich womöglich einschneidende Disziplinarmaßnahmen. Ist die Geheimnisoffenbarung einem Mitarbeiter nachzuweisen, muss dieser mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Einen erheblichen Stellenwert als Lücke nehmen hier unverschlüsselte E-Mails ein. Ein unangemessener Umgang mit den elektronischen Nachrichten kann dazu führen, dass Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse offenbart und/oder Ideen, Konzepte, geistige Werke sowie persönlichkeitsrelevante Informationen abgefangen und kopiert werden. Der Imageverlust und die finanziellen Folgen können für das betroffene Unternehmen existenzbedrohend sein.

Nicht nur aufgrund zahlreicher Überwachungsskandale, sondern auch als Selbstschutz für das Unternehmen ist es wichtig, sensible Daten zu schützen und den E-Mail-Verkehr zu verschlüsseln.

Sichere E-Mail-Korrespondenz mit gpg4o

Mit einer sicheren  E-Mail Verschlüsselung wird einerseits gewährleistet, dass nur berechtigte Personen die Nachricht lesen können, anderseits kann der Absender sich durch die Signatur eindeutig identifizieren. Für das einzelne Datenblatt lässt sich gpg4o ebenso nutzen wie für umfangreiche Dokumente.

Das Programm arbeitet auf Grundlage der asymmetrischen Verschlüsselung. Jeder Kommunikationsteilnehmer verfügt über zwei Schlüssel. Ein öffentlicher Schlüssel (public key) sorgt für die Codierung der Daten, die sich nur mit dem korrekten privaten Schlüssel (private key) wieder decodieren lassen. Die eigentliche Nachricht wird dabei symmetrisch verschlüsselt, der Schlüssel dagegen asymmetrisch.

Die digitalen Signaturen, mit welchen die Mails „unterschrieben“ werden, erzeugt eine kryptografische Hashfunktion. Die Entscheidung, ob sie mit PGP verschlüsseln oder signieren oder beides zugleich tun möchten, liegt bei den Nutzern.

Als Verschlüsselungssoftware bietet sich gpg4o von Giegerich & Partner optimal an. Eines der sichersten Verschlüsselungsverfahren, das auf openPGP basiert und eine vertrauliche E-Mail Korrespondenz gewährleistet.

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