SID 2015 – Der Mitarbeiter als Restrisiko

Anlässlich des Safer Internet Day (SID) am 10. Februar 2015 führte auch die IHK Offenbach eine Veranstaltung, speziell für Unternehmer und Internetverantwortliche im Unternehmen gemäß dem Motto „Der Mitarbeiter als Restrisiko“ durch.

Umrahmt wurde die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung durch ein Quiz der Firma Giegerich & Partner. Wir wollten von den Teilnehmern wissen:

  • Welche der angebotenen Webseiten ist eine Virenschleuder
  • Welches der angebotenen E-Mails ist keine Phishing-Mail, die auf virulente Inhalte führt.

Lediglich ein Viertel der Teilnehmer beantwortete beide Fragen richtig. Wenngleich nach der Besprechung im Plenum manch einer seine Antworten revidierte: In dieser kleinen Stichprobe von ca. 35 Teilnehmern saßen bereits 75% potentielle Opfer von Cyberangriffen. Natürlich ist diese Stichprobe nicht repräsentativ! Sie zeigt jedoch, wie schnell Anwender Opfer von Cyberangriffen werden können, ohne dies zu wollen.

Der erste Vortragende des Abends, Markus Wortmann von der Kripo in Offenbach führte den Teilnehmern auch gleich plastisch vor Augen was es bedeutet, Opfer von Cyberangriffen zu werden und wie vielfältig auch die Gefahrenpotentiale sind, welche beim surfen im Netz lauern. Betont interaktiv wurden einige Teilnehmer in den Vortrag eingebunden und direkt mit Fragen konfrontiert, deren Antwort sorgfältiges Nachdenken erfordert oder am besten unterbleibt.

Dr. Thomas Lapp, IT-Anwalt aus Frankfurt setzte auf diesem Vortrag auf und erläuterte den Teilnehmern, welche juristischen Implikationen auf Unternehmer lauern, welche die Gefahren durch das Restrisiko „Mitarbeiter“ lauern. Selbstverständlich dürfen sich auch Unternehmer und Verantwortliche in Unternehmen selbst in Sachen Restrisiko ernst nehmen, denn Hand aufs Herz: Wir sind alle Menschen und Menschen machen bekanntlich auch Fehler!

Zum guten Schluß wurde das Quiz aufgelöst. Sicher nicht zuletzt dank der Aufklärung der beiden Vortragenden und der intensiven, in der Sache gelegentlich kontroversen Diskussion zwischen und mit den Teilnehmern war nun die „Trefferquote“ der Teilnehmer deutlich höher. Alle Vortragenden haben sich über diesen Erfolg gefreut.

Falls Sie mehr wissen wollen über den „Mitarbeiter als Restrisiko“ und Sie gerne dieses Risiko senken möchten ohne übertriebene Aufwände in Kauf nehmen zu müssen, sprechen Sie uns an.

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