Sichere Email-Kommunikation im Unternehmen

Auch wenn die große Aufregung um die Ausspionierung von Emails und anderen Daten im Internet erst mit den Enthüllungen von Edward Snowden erneut aufkam, war doch schon immer klar, dass ein Email-Versand keine Sicherheit vor Spionage bietet. Die technischen Hürden, die zum Lesen fremder Nachrichten überwunden werden müssen, sind äußerst gering. Die meisten Emails werden unverschlüsselt, also im Klartext ohne Zugriffsschutz durch die Welt geleitet. An jedem Server, über den eine Nachricht geleitet wird, kann ein Unbefugter den Text einsehen. Welchen Weg eine Email nimmt, ist den wenigsten Versendern bewusst. Immer mehr Unternehmen setzen sich aktuell mit dem Thema E-Mail Sicherheit auseinander und überzeugen sich von der Dringlichkeit, einen verschlüsselten E-Mail-Versand einzuführen. gpg4o unterstützt diese Unternehmen mit einem der sichersten Verschlüsselungsverfahren auch in Verbindung mit Microsoft Outlook 2010 oder Outlook 2013.

Datenschutz und Datensicherheit müssen aktiv betrieben werden

Gerade bei geschäftlichen Emails werden nicht selten auch heikle Daten übermittelt, die auf keinen Fall an Unbefugte weitergegeben werden dürfen. Der Umgang mit Personaldaten sollte ebenso geschützt werden, wie zum Beispiel Angebote, die auf Projektausschreibungen gemacht werden. Doch in zahlreichen Firmen werden solche Informationen unbedarft an Kollegen gemailt. Den wenigsten Mitarbeitern ist bewusst, dass sie damit wichtige Regeln brechen und der Firma aktiv schaden können. Zu häufig wird nur gefragt, ob der Empfänger selbst die Daten erhalten darf. Dabei kommt das Versenden einer Email ohne Verschlüsselung einem öffentlichen Gespräch sehr nahe.

Verschlüsselung ist einfach umzusetzen

Das Programm gpg4o basiert auf  OpenPGP. Damit kann eine sichere Verschlüsselung der Email-Inhalte mit einer digitalen Unterschrift des Absenders verbunden werden. Jeder Nutzer von „Pretty Good Privacy“ generiert sich selbst ein Schlüsselpaar, von denen ein Schlüssel öffentlich ist und verteilt werden kann (public key). Jede Mail wird dann mit diesem öffentlichen Schlüssel unleserlich verschlüsselt und verschlüsselt gesendet. Das Entschlüsseln ist jedoch ausschließlich mit dem privaten Schlüssel möglich. Sogar der Absender selbst kann also nachträglich die Email nicht öffnen, es sei denn er verschlüsselt sie auch mit seinem eigenen öffentlichen Schlüssel zusätzlich. Die Sicherheit des Systems hängt vor allem davon ab, wie sicher der sogenannte Private Key aufbewahrt wird. Ein weiterer Vorteil des Systems ist, dass der Absender sich mithilfe seiner Signatur eindeutig identifizieren kann. Der Empfänger kann sicher sein, dass die Nachricht nicht auf dem Weg verändert wurde. Auch kann niemand mehr eine Nachricht im Namen eines anderen verschicken, ohne aufzufallen. Auf diese Weise können geschäftliche Verhandlungen und sogar Vertragsabschlüsse sicher per Email durchgeführt werden. Diese Form der Kommunikation durch Encryption wird umso sicherer, je mehr Unternehmen und Privatpersonen sich entschließen, ihre Emails möglichst nur noch verschlüsselt zu versenden.

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