PGP gegen NSA

Die beste Methode, um sich gegen flächendeckende Abhörmaßnahmen von NSA & Co. zu schützen, wäre sicherlich ein Verzicht auf jegliche Kommunikation über öffentliche Netze. Da dies jedoch in einer globalisierten Welt nicht mehr vernünftig möglich ist, müssen andere Vorkehrungen getroffen werden – wie etwa eine potente Verschlüsselung wichtiger Daten auf Grundlage von PGP.

Die (fast) perfekte Verschlüsslung durch OpenPGP
Methoden zur Verschlüsselung existieren nicht erst seit gestern, sondern schon seit vielen Jahrhunderten. Im modernen IT-Zeitalter gibt es dementsprechend zahlreiche Methoden, um Daten zu verschlüsseln. Programme wie TrueCrypt oder PGP beispielsweise sind ideal dazu geeignet, Festplatten mit einer hochwertigen Encryption zu versehen. Wenn es hingegen um das Übermitteln von Informationen über E-Mail geht, ist PGP nach wie vor der weltweite Standard der Wahl.

Die asymmetrische Verschlüsselungsmethode von PGP behilft sich dabei eines ebenso einfachen wie sicheren Verfahrens: Bei der E-Mail Verschlüsselung – natürlich auch mit Anhängen – wird ein öffentlicher Schlüssel genutzt, der sowohl dem Absender als auch dem Empfänger bekannt ist. Es wäre auch kein Problem, wenn dieser Schlüssel jeder Person auf der Erde bekannt wäre, denn die anschließende Entschlüsselung ist nur dann möglich, wenn der Private Key des Empfängers genutzt wird. Den wiederum kennt jedoch nur der Empfänger, hält ihn unter Verschluß und schützt ihn durch ein hochwertiges Passwort.

Inwieweit hilft diese Vorgehensweise bei der Datensicherheit?
Natürlich könnte nun argumentiert werden, dass die NSA oder vergleichbare Organisationen über Mittel verfügen, um unter gewissen Voraussetzungen auch eine starke Encryption zu knacken. Dies ist bei Beachtung aller Sicherheitshinweise jedoch nur theoretisch richtig und eher der „Panikmache“ der Medien geschuldet. Ausreichend verschlüsselte Daten, die per Outlook und Plug-ins wie gpg4o versendet werden, können nur durch einen extremen Rechenaufwand wieder in Klartext umgewandelt werden – und ob sich dies bei allen verschlüsselten Daten als nützlich gilt, dürfte höchst fraglich sein.

Es handelt sich bei OpenPGP zusammen mit Outlook also tatsächlich um eine der besten Methoden, um wichtige und vor allem vertrauliche Inhalte per E-Mail zu übermitteln. Mit gpg4o haben Sie ein auf OpenPGP basierendes Programm an der Hand, dass Outlook 2010 sowie 2013 unterstützt .

Wann verbreitet sich OpenPGP als Standard beim E-Mail-Versand?
Bislang wurde das Thema Verschlüsselung von Privatanwendern eher beiläufig beachtet. Prism und vergleichbare Vorgänge könnten jedoch dafür sorgen, dass OpenPGP und Verschlüsselungsmaßnahmen im Allgemeinen langsam in das Bewusstsein der Nutzer vordringen und dort zu einer Notwendigkeit avancieren. Ein zunehmendes Interesse seitens Privatpersonen wie Unternehmen stellen wir seit Beginn der Enthüllungen von Edward Snowden jedenfalls fest. Zu hoffen wäre jedenfalls, dass es sich nicht um ein Strohfeuer handelt. Um den Anwender an die Hand zu nehmen, verspricht gpg4o eine einfache Installation sowie eine bequeme Bedienung.

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