PGP (Pretty Good Privacy)

PGP (Pretty Good Privacy) wurde 1993 von Phil Zimmermann in den USA entwickelt mit dem Ziel, eine hochwertige Verschlüsselung von Daten praktisch jederman zugänglich zu machen. Das Produkt unterlag zunächst dem Exportverbot für starke Kryptographie, so dass die Algorithmen von PGP nicht jederman zugänglich waren. Phil Zimmermann umging dieses Exportverbot indem er die wichtigsten Algorithmen in einem dann wiederum exportfähigen Buch zusammenfasste.

Aus PGP ging später der sogenannte OpenPGP-Standard hervor, dem zahlreiche weitere Verschlüsselungsprodukte folgen, so auch das frei erhältliche GnuPG. GnuPG wiederum ist Grundlage für das AddIn gpg4o, mit welchem E-Mails in Outlook verschlüsselt werden können.

PGP nutzt asymmetrische Verschlüsselungsalgorithmen. Ein Schlüsselpaar, bestehend aus „Privater Schlüssel“ (Private Key) und „Öffentlicher Schlüssel“ (Public Key) dient zur Ver- bzw. Entschlüsselung. Der öffentliche Schlüssel kann auf einem Keyserver abgelegt und damit all jenen zur Verfügung gestellt werden, die Daten an den Besitzer des zugehörigen privaten Schlüssels verschlüsseln möchten.

PGP hat als Unternehmen eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Die Produkte sind mittlerweile im Bestand der Symantec und laufen unter dem Begriff Symantec Encryption.