Microsoft Outlook

Microsoft Outlook ist ein weitverbreiteter Personal Information Manager. Die Software dient als E-Mail-Client zum Verschicken, Abrufen und Verwalten von E-Mails. Außerdem enthält Outlook eine Kalenderfunktion für die Organisation von Terminen, die Möglichkeit Kontakte und Adressen zu verwalten und eine Funktion für das Verwalten von Aufgaben. Outlook wurde primär als E-mail Client für Microsoft Exchange-Server entwickelt, kann aber auch in Verbindung mit anderen Mail-Servern eingesetzt werden.Es unterstützt unterschiedliche Protokolle wie POP3/SMTP und IMAP. Außerdem unterstützt es Push-Mail. Outlook kann einzeln oder als Teil des Microsoft Office-Paktes erworben werden. Auch eine Version für Smartphones mit dem neuen Betriebssystem Windows 8 ist erhältlich. Als Teil des Office-Paketes wurde es schnell zu einem der meist genutzten Clients und ist bis heute weit verbreitet.

Schon lange ist bekannt, dass E-Mails unverschlüsselt gesendet werden. Sie können also von jedem gelesen werden, der sie aus dem Datenverkehr abfängt. Mit den Enthüllungen des amerikanischen IT-Spezialisten hat diese Tatsache an Brisanz gewonnen. Wer brisante oder diskrete Informationen per E-Mail versendet, sollte sich also unbedingt mit den Möglichkeiten der Verschlüsselung vertraut machen. Gerade im Geschäftsverkehr oder bei der Kommunikation mit Partnern und Freunden wäre es leichtsinnig, Daten unverschlüsselt zu verschicken.
Grundvoraussetzung für das Verschlüsseln von E-mails ist, dass beide Seiten über einen Schlüssel verfügen. Ohne einen entsprechenden Key sind E-Mails für den Empfänger nicht mehr lesbar. Außerdem ist die Installation von Verschlüsselungssoftware nicht ganz einfach. Wer eine Software installieren will, sollte sich erst mit der Dokumentation gründlich vertraut machen oder gleich einen IT-Experten bemühen.

Gpg4o ist als lizenziertes Plug-in sowohl für Privatanwender als auch für Unternehmen erhältlich. Bei diesem Plug-in wird ein sogenanntes asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren verwendet, das aus einem privaten und einem öffentlichen Schlüssel besteht. Der private Schlüssel bleibt geheim, den öffentlichen Schlüssel erhält der Empfänger. Mit dem lassen sich die E-Mails des Absenders dann entschlüsseln. Er dient auch zum Verschlüsseln der eigenen Nachrichten. Das Verfahren verwendet den OpenPGP Standard. Dabei handelt es sich um ein Datenformat für verschlüsselte oder signierte Daten. Es wird auch für Zertifikate festgelegt, die umgangssprachlich als Schlüssel bezeichnet werden. Das Format wird von vielen Programmen verwendet, zu denen auch das weitverbreitete Open Source Projekt GnuPG zählt.

GnuPG gilt als besonders sicher. Jeder Nutzer kann ein Schlüsselpaar erstellen, das aus einem privaten und einem öffentlichen Schlüssel besteht. Auf den privaten hat nur der Eigentümer Zugriff. Er wird mit einem Passwort geschützt. Mit ihm können Daten verschlüsselt und signiert werden. Mit dem öffentlichen Schlüssel werden zum Beispiel E-Mails verschlüsselt und Signaturen überprüft. Er steht jedem Kommunikationspartner zur Verfügung. Da mit seiner Hilfe Daten aber nicht entschlüsselt werden können, stellt seine Verbreitung kein Risiko dar. Der Austausch der öffentlichen Schlüssel kann über einen Keyserver organisiert werden. Ob ein Schlüssel vertrauenswürdig ist, entscheidet der Anwender.