Installationsroutine

Eine Installationsroutine ist ein komprimiert, archiviertes Datenpaket, meist in Form einer exe-Datei, das von einem Installationsprogramm, wie beispielsweise InnoSetup, InstallShield, InstallSimple oder NSIS ausgeführt wird. Das Installationsgrogramm, auch Installer genannt, leitet den Nutzer selbsterklärend durch die einzelnen Schritte der Installation, sodass er die Installation automatisch oder benutzerdefiniert vornehmen lassen kann. Die Dateigröße des Datenpakets ist durch eine Kompression reduzierter, als der benötigte Speicher nach Vollendung der Installation.

Bestandteile einer Installationsroutine:
Für die Erstellung einer eigenen Installationsroutine müssen alle Bestandteile die für das Installationsprogramm notwendig sind, gesammelt werden. Je nach Komplexität der Anwendung, gehören neben dem eigentlichen (dll-) Hauptprogramm, auch Dateien wie benötigte Bibliotheken, Vorlagen, Verlinkungen, Konfigurationsdateien, Datenbanken oder Skripte dazu.

Konflikte bei der Installation und Deinstallation:
Im Laufe einer Installationsroutine kommt es gelegentlich zu Fehlermeldungen, wenn beispielsweise eine Datei beschädigt ist bzw. fehlt oder eine Deinstallation einer früheren Version des Programms nicht oder nicht vollständig durchgeführt wurde. Vor dem Start einer Installationsroutine sollte deshalb überprüft werden, ob es noch eine Datei einer älteren Version des Programms gibt, um diese erst zu deinstallieren.