Das unterschätzte Risiko für Unternehmer

Datenschutz ist heutzutage wichtiger denn je: Immer wieder hört man von Informationen, die eigentlich Firmengeheimnis bleiben sollten und – wegen mangelnder Verschlüsselung – dennoch an die Öffentlichkeit gelangten. So entstand bei einigen Konzernen in der Vergangenheit zum Teil ein Millionenschaden. Dennoch: Nicht nur große Firmen, sondern insbesondere auch kleine und mittelständige Unternehmen sollten sich um eine vernünftige Verschlüsselung ihres E-Mail-Verkehrs bemühen. Hier lauern viele Gefahren, die leider unterschätzt werden.

Unverschlüsselte digitale Post – was macht sie so gefährlich?

Wenn unverschlüsselte E-Mails durch das World Wide Web geschickt werden, so ist dies an und für sich keine ungefährliche Sache. Weil die Nachrichten dabei einmal oder sogar mehrfach auf verschiedenen Servern zwischengelagert werden, können diese währenddessen praktisch von deren Administratoren ausgelesen werden. Auch Hacker finden nicht selten einen Weg zum „Inhalt“ eines solchen Servers und fangen unverschlüsselte Mails gezielt ab, um auf diese Weise an wertvolle Informationen und Firmengeheimnisse zu gelangen.

Das Resultat ist dann häufig großer, viel zu spät bemerkter Schaden. Ein viel zu sorgloser Umgang mit Verschlüsselung kann im Ernstfall dazu führen, dass betriebsinterne Informationen in unbefugte Hände gelangen. Seien es Ideen, persönliche oder finanzielle Daten oder Ähnliches – eine Kopie der ausgelesenen Informationen ist sehr schnell erstellt und der Imageschaden unvermeidbar. Mitarbeiter werden womöglich dafür verantwortlich gemacht und zu Unrecht entlassen, im schlimmsten Fall droht der Ruin des Unternehmens. Soweit sollte man es nicht kommen lassen und sich daher rechtzeitig mit den Themen „Datensicherheit“ und „Email-Verschlüsselung“ befassen.

Die richtige Verschlüsselung von E-Mails

Es ist dank der technischen Fortschritte heutzutage kein großes Problem mehr, E-Mails sicher zu verschlüsseln. Das Unternehmen Giegerich & Partner hat sich auf dem Fachgebiet Email-Sicherheit spezialisiert und bietet mit dem Programm „gpg4o“ bereits für viele Unternehmen die passende Sicherheit. Es unterstützt die Microsoft Anwendungen: Outlook 2010 und Outlook 2013. Mit der Verschlüsselung werden zwei Schlüssel erzeugt, der Private-Key und der Public-Key. Mit dem letzteren Schlüssel werden die Mails „verschlossen“, mit dem ersteren von dem Empfänger geöffnet. Während der Public Key öffentlich ist und verteilt werden kann und darf, kann der Private Key nur als Geheimschlüssel genutzt werden und sollte entsprechend sicher aufbewahrt werden.
Mit der Hilfe einer digitalen Signatur lässt sich zudem die Identität des Anwenders über den Prvate Key an elektronische Nachrichten binden.

Um in der Kommunikation zu seinen Kunden und Geschäftspartnern die Sicherheit zu gewährleisten ist eine Verschlüsselung von Daten, speziell kommunizierten Daten für die meisten Unternehmen in der heutigen Zeit eine unverzichtbare Maßnahme.

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